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Rund 100 Beschäftigte von Zoll und Bundespolizei haben sich in ihrer Mittagspause am 13. Februar 2025 vor dem Frankfurter Hauptzollamt lautstark für höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen im Öffentlichen Dienst eingesetzt. Zuvor war die erste Verhandlungsrunde ohne ein Angebot der Arbeitgeberseite beendet worden.

Der BDZ-Ortsverbandsvorsitzende Florian Preißner, der die Aktion mit seinem Team organisiert hatte, ging in seiner Rede insbesondere auf die steigende Belastung der Beschäftigten der Zollverwaltung und im speziellen beim Hauptzollamt Frankfurt am Main ein. Die stellvertretende BDZ-Bundesvorsitzende Adelheid Tegeler, die Mitglied der Verhandlungskommission in Potsdam ist, unterstrich in ihrer Rede die Notwendigkeit der gewerkschaftlichen Forderungen in der laufenden Einkommensrunde.

Die zweite Verhandlungsrunde findet am 17./18. Februar 2025 in Potsdam statt. Sollte auch hier keine Einigung erfolgen, ist bundesweit mit vermehrten Streikmaßnahmen und Demonstrationen zu rechnen.

Einen weiteren Artikel des dbb zu der Frankfurter Aktion finden Sie auf der Sonderseite zur Einkommensrunde unter https://www.dbb.de/artikel/ohne-die-beschaeftigten-im-oeffentlichen-dienst-geht-es-nicht.html

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